Hamburg Towers gewinnt Krimi gegen Rostock

08. März 2025 22:16 contrast media Basketball ,

Hamburg Towers vs Rostock Seawolves

Brae Ivey entscheidet Spiel in letzter Sekunde

Die Hamburg Towers haben mit einem Sieg gegen einen direkten Konkurrenten den Anschluss an die PlayIn-Plätze gehalten. In letzter Sekunde erzielte Brae Ivey den Siegtreffer zum 78:77 (56:53 34:41 19:13) gegen die Rostock Seawolves. In einer hart umkämpften Partie ging es über 40 Minuten hin und her. Die Seawolves bereitenten den Gastgebern mit ihrer Physis vor allem unter dem Korb Probleme. Insbesondere Malik Osborne (19 Punkte, 12 Rebounds) konnte mit einem Double Double überzeugen. Aber auch Kenneth Ogbe hielt mit 16 Punkten und 8 Rebounds dagegen..

Rsostock musste zahlreiche Ausfälle kompensieren. Bei den Hamburgern stand erstmals seit Monaten wieder Benedikt Turudic auf dem Feld. Nach zwei Niederlagen in Folge wollte sich Rostock in den PlayIn-Plätzen etablieren.

Jaizec Lottie am Knie verletzt

Die Gäste erwischen den besseren Start, und liegen mit sechs Punkten vorn, als sich Jaizec Lottie offenbar ohne Einwirkung des Gegners am Knie verletzt. Der quirlige Point Guard muss sich die Partie fortan von der Bank aus ansehen. Gute Besserung. Nach einer Auszeit kommen die Hamburger besser ins Spiel. Jared Grey (4 Punkte) erzielt in der 8. Minute den Ausgleich und erzielt kurz darauf die Führung für die Towers. Niklas Wimberg (10 Punkte, 3 Rebounds) baut mit zwei Treffern die Führung aus.

Rostock erkämpft sich Vorteile

Zu Beginn des zweiten Abschnitts zeigt sich Kenneth Ogbe (3/7 3er) treffsicher und macht 10 Punkten , davon zwei Distanzwürfe auf sich aufmerksam, aber auf der Gegenseite halten Nijal Pearson (10 Punkte, 7 Rebounds) und Bryce Hamilton (23 Punkte, 5 Assists) dagegen. Das Spiel der Gastgeber wird zunehmend wild. Die Seawolves nutzen die Fehler und gehen nach 16 Minuten durch Osborne wieder in Führung. Insbesondere Hamilton ist in dieser Phase kaum zu bremsen. Er baut den Vorsprung der Gäste bis zur Pause aus.

Hamburg Towers halten dagegen

Die Hamburg Towers starten mit einem Alley Oop durch Kur Kuath (7 Punkte) in die zweite Hälfte. Der 2,04 Meter lange Center überzeugt vor allem in der Defensive und ergattert 6 Blocks, Mit einem 7:2 Lauf schließen die „Türme“ wieder auf. Aber Pedro Bradshaw (13 Punkte, 4 Rebounds) dreht auf und hält mit seinen Treffern den knappen Vorsprung für die Gäste.. Mit dem Ausgleich von Leif Möller ist die Partie jetzt auf Messers Schneide.

Brae Ivey entscheidet Krimi in der Crunchtime

Die Hamburger gehen mit einem knappen Vorsprung ins Schlussviertel, können sich aber nicht entscheidend absetzen. Bis zur 37. Minute verteidigen sie ihre Führung. Mit zwei Freiwürfen schließt Hamilton einen 7:0 Lauf der Seawolves ab. Bis in die Schlussminute wechseln nun regelmäßig die Führungen mit einem Punkt. Rostock hat in der Schlussminute die Möglichkeit, die Führung auszubauen, aber der Angriff endet mit einem Offensiv-Foul von Hamilton. Im Gegenzug erzielt Brae Ivey (22 Punkte, 4 Assists) 20 Sekunden vor dem Ende das 76:75 für die Towers. Aber Hamilton bringt danach mit zwei Freiwürfen die Gäste erneut in Führung. Es sind nur noch 6,7 Sekunden zu spielen, als sich Brae Ivey nach einem Einwurf durchsetzt und den Siegtreffer erzielt.

Mit dem 10. Saisonsieg ziehen die Hamburg Towers mit den Rostock Seawolves gleich, die aber mit 11 Niederlagen aus den PlayIn-Plätzen herausfallen. Bei der engen Tabelle ist aber für beide Teams noch alles möglich. Nur ein Sieg trennen den 13. vom 7. Tabellenplatz.

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel

Für die Hamburg Towers geht es jetzt mit zwei weiteren Nordderbys weiter. Am Sonnabend, dem 15. März muss das Team von Benka Barloschky mit den Baskets Oldenburg beim nächsten direkten Konkurrenten antreten. Die Niedersachsen haben ebenfalls 10:11 Siege auf dem Konto. Hier könnte auch der direkte Vergleich eine Rolle spielen. Am Sonnabend. dem 22. März empfangen die Türme die Überflieger von RASTA Vechta in der InselPark Arena.

Fotos: © Beate Eckert-Kraft – www.imajix.de

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