Hamburg: 75,4 Millionen Euro für Sofortmaßnahmen im Hochschulbau

Nach der Vorstellung der langfristigen Strategie im Hochschulbau im Januar hat der Hamburger Senat 75,4 Millionen Euro für Sofortmaßnahmen in den Jahren 2024 und 2025 zur Verfügung gestellt. Die vorgestellten Pläne sollen den Wissenschaftsstandort Hamburg in Zukunft weiter stärken und für Fachkräfte attraktiv machen. Die Planungen betreffen die Modernisierung von Bestandsgebäuden, aber auch in Planung oder bereits im Bau befindliche Projekte.
Das für den Hamburger Hochschulbau ermittelte Investitionsvolumen in den nächsten Jahrzehnten beläuft sich auf insgesamt mindestens sechs Milliarden Euro. Mit dem jetzt zur Verfügung gestellten Paket sollen zunächst dringend notwendige Sofortmaßnahmen umgesetzt werden, die den Betrieb in den Hochschulen sichern. Die betreffen insbesondere die Sanierung von Bestandsgebäuden wie die Dachsanierung der Staats- und Universitätsbibliothek sowie Modernisierungen in den Bereichen Brandschutz und Gebäudetechnik an der Universität Hamburg, der HAW Hamburg, der TU Hamburg und der HFBK Hamburg. Vorausgegangen war eine umfassende Analyse der rund 230 Bestandsgebäude der Hamburger Hochschulen, die als Grundlage die dringendsten Maßnahmen identifiziert.
„Neben unserem langfristigen Schritt-für-Schritt zu gehenden Sanierungsweg mit großen Infrastrukturprojekten in Oberbillwerder, am Berliner Tor und der Science City Hamburg Bahrenfeld sorgen wir natürlich auch dafür, dass dringend notwendige Maßnahmen kurzfristig umgesetzt werden können. Dafür bringen wir die benötigten Mittel jetzt auf den Weg. Der Hamburger Hochschulbau ist und bleibt für uns ein Kernanliegen“, sagt Finanzsenator Dr. Andreas Dressel.
Urheberrechtshinweis: Das Beitragsfoto zeigt das Hamburg Fundamental Interactions Laboratory (HAFUN) – Credit Sprinkenhof