Bebauung des Strandkai entschieden

Hamburg bekommt ein neues Elbpanorama. Der Architektenwettbewerb zur Bebauung des Strandkai in des Hafencity ist entschieden. Damit steht die Gestaltung einer der attraktivsten Lagen an Hamburgs Gewässer fest.
Hier sollen 500 Genossenschafts-, Miet- und Eigentumswohnungen sowie Gewerberäume, Gastronomie und Räumlichkeiten zur kulturellen Nutzung gebaut werden.
Mit léonwohlhage Gesellschaft von Architekten mbH, Hadi Teherani Architects GmbH, ingenhoven architects, LRW
Architekten und Stadtplaner PartG mbB und be Hamburg GmbH wurden fünf Architekturbüros ausgezeichnet.
Die léonwohlhage Gesellschaft von Architekten mbH erhält den Zuschlag für das Baufeld direkt an der Spitze des Strandkais. Die Kombination einer sanft geschwungenen Gebäudefigur mit einem markanten Ziegelsteinsockel gibt vom Wasser aus gesehen dem Blick auf die Elbphilharmonie einen harmonischen Rahmen.
ingenhoven architects entwirft einen Wohnturm mit prägendem Dachabschluss im Westen des Areals. In dem aus dem schrägen Stützenraster gefalteten Roof-Feature entstehen luxuriöse Penthousewohnungen mit verschiedenen Terrassen und Grünflächen.
Hochwertige Genossenschaftswohnungen am Nordkai werden von den Büros LRW Architekten und Stadtplaner PartG mbB und be Hamburg GmbH übernommen. „Wir hoffen mit unserem Entwurf dem Geist des genossenschaftlichen Wohnungsbaus an diesem prominenten Standort einen angemessenen Auftritt zu verschaffen“, so Karin Loosen, Dipl.-Ing. Architektin BDA und Stadtplanerin.
Für den Wohnturm im südöstlichen Teil des Areals setzt sich das Architekturbüro Hadi Teherani Architects GmbH durch. Hierbei spielte die Erschließung und Grundrissorganisation nach funktionalen, wirtschaftlichen und ökologischen Anforderungen eine besondere Rolle. „Wir wollten ein frisches Gebäude bauen, das an verschiedene Schiffsdecks erinnert. Wenn man von innen nach außen schaut, hat man durch die umlaufenden Balkone eine Fortsetzung des Bootes mit angrenzender Schiffsreling“, sagt Hadi Teherani über seinen Entwurf.
Maßgeblich für die Entscheidung der Vergabe der Preise war der Entwurf einer prägenden Silhoutette durch die erste HafenCity-Reihe an der Elbe. Die Lage auf der Halbinsel bietet zusätzlich verschiedene Bildachsen und Panoramen auch auf den Hafen und die Innenstadt. Durch den Mix aus verschiedenen Wohnkonzepten wurde auch auf die Bildung einer natürlich gewachsenen Urbanität geachtet. Öffentlich zugängliche Promenaden sollen für Lebendigkeit sorgen. Dazu bleibt die Starndkaispitze auf 93 Metern von der Bebauung frei.